Kinderimpfung gegen Corona – Wenn die Eltern streiten

In diesen Corona-Zeiten sind die Menschen gespalten wie nie zuvor. Die Spaltung der Gesellschaft sitzt tief und der Riss geht rein bis in die Familien. Das geht so weit, dass Familienmitglieder ausgeschlossen werden aus dem Kreis der Familie. Besonders Eltern sind gespalten, weil einer der Beiden die Kinderimpfung befürwortet und der Andere nicht. Wie sieht es das Gesetz? In einem neuen Video von Rechtsanwalt Alexander Bredereck geht er auf dieses empfindliche Thema ein und berichtet von einem aktuellen Gerichtsurteil.

Sollte man sein Kind gegen Corona impfen lassen oder nicht?

Das Familiengericht hat entschieden

Ein Familiengericht in Niedersachsen hat zum Thema Kinderimpfung gesagt: Es gibt verschiedene Kriterien anhand dieser bestimmt werden muss, ob das Kind geimpft wird oder nicht. In diesem Fall ging es um zwei Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren und die Eltern haben sich das Sorgerecht geteilt. Zuerst dachten sie, sie lassen einfach die behandelnde Kinderärztin entscheiden. Doch die Mutter hatte die Empfehlung der Ärztin abgelehnt. Die Empfehlung war, die Kinder impfen zu lassen – was nicht weiter verwunderlich ist. Das Familiengericht hat daraufhin dem impffreudigen Vater die Entscheidung übertragen. Er konnte nun entscheiden, ob seine Kinder eine Kinderimpfung bekommen oder nicht. Weitere Infos im Video.

Video: Rechtsanwalt Alexander Bredereck – Kinderimpfung bei Streit der Eltern – Die Regeln (Urteil)

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