Kokain-Skandal in München – 72000 Euro Strafe

Video: Rechtsanwalt Konstantin Grubwinkler – Kokain-Skandal: 72.000 Euro Strafe für Oktoberfest-Wirt Ludwig Reinbold, Polizeiskandal in München

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Es war ein Drogen-Skandal der nicht nur die Wiesn erschütterte, denn der ehemals jüngste Wiesn-Wirt aller Zeiten, hat sich beim Erwerb von 4 Gramm Kokain erwischen lassen. Oder besser gesagt, die Ermittler sind ihm über Umwege auf die Schliche gekommen. Es geht um Ludwig Reinbold, er stammt aus der berühmten Münchener Wirte-Familie Reinbold. Sie betreiben das Schützenfestzelt auf der Wiesn und Lokalitäten, wie das Franziskaner und der Löwenbräukeller in München. Er hat sich zwar gegen die Anschuldigungen gewehrt, doch die Beweise waren wohl erdrückend. Denn das Amtsgericht hat ihn zu einer Strafe von 90 Tagessätzen zu je 800 Euro verurteilt. Insgesamt muss Reinbold 72000 Euro blechen und damit ist der Drops noch nicht gelutscht, wie man so schön sagt.

Ludwig Reinbold wegen Kokain zu 72000 Eu verurteilt

Kostet das Kokain dem Wirt jetzt die Lizenz?

Dazu sagte Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner der BILD: „Es wird in dieser Angelegenheit keine vorschnelle Entscheidung gefällt. Wir werden jetzt Urteil und Unterlagen prüfen und danach entscheiden.“ Glück im Unglück könnte Ludwig Reinbold habe, weil er bei diesem Strafmaß anschließend nicht als Vorbestraft gilt. Sein Urteil lautet 90 Tagessätze, für eine Vorbestrafung müssen es mehr als 90 TS sein.

Warum ist die Strafe so hoch ausgefallen?

Rechtsanwalt Konstantin Grubwinkler geht in seinem Video, unter Anderem, darauf ein, warum die Strafe so hoch ausgefallen ist. 72000 Euro für 4 Gramm Kokain ist schon eine sehr hohe Geldstrafe. Das hat laut dem Anwalt damit zu tun, dass die Verurteilung in Tagessätzen gemessen wird. 90 Tagessätze bedeuten eigentlich 90 Tage Gefängnis – die das Gericht im Fall Reinbold auf 800 Euro pro Tag festgelegt hat. Die Höhe dieser Summe, hängt mit dem Netto-Einkommen des Verurteilten zusammen. Hast du mehr Geld zur Verfügung, fällt der Betrag höher aus. Eine Strafe muss ja weh tun, sonst funktioniert sie nicht.

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