Polizistenmord: Einer schweigt, einer redet

Video: Rechtsanwalt André Miegel – Polizistenmord: Einer packt aus! Sagt er die Wahrheit?

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Die Nachricht über den Polizistenmord in Kusel, ging wie eine Schockwelle durch Deutschland. Einer der Tatverdächtigen hat jetzt ausgepackt und Schockierendes berichtet. Rechtsanwalt André Miegel geht in seinem neuen Video darauf ein und erklärt die Ermittlungsergebnisse der Polizei. Der jüngere der beiden Tatverdächtigen belastet seinen älteren Komplizen sehr. Er behauptet, er selbst hätte nur dabei geholfen das Wild ins Auto zu packen. Auf die zwei Polizisten habe er aber nicht geschossen und die Untersuchungen auf Schmauchspuren an seinen Händen bestätigen seine Aussage.

Der Hauptverdächtige im Polizistenmord schweigt weiter

Hat also nur der ältere der Beiden die Polizisten ermordet? Wenn die Aussage des Jüngeren der Wahrheit entspricht, hat es sich wie folgt in etwa abgespielt. Zuerst tötete Andreas S. (Name des älteren Tatverdächtigen) die 24jährige Polizistin mit einem Kopfschuss aus einer Schrotflinte. Anschließend erschoss er den zweiten Polizeibeamten mit mehreren Schüssen aus einer weiteren Waffe, die er wahrscheinlich für die Jagd dabei hatte. Jetzt bleibt nur die Frage: Sagt er die Wahrheit oder nicht? Ist Andreas S. der Haupttäter beim Polizistenmord? Was die Polizei bei ihm Zuhause fand, liefert auf jeden Fall das Tatmotiv.

Polizistenmörder Andreas S.
Quelle: Polizei

Wildern war scheinbar die große Leidenschaft des Andreas S., denn die Polizei fand bei ihm Zuhause tonnenweise Wild. Zudem lagerten noch jede Menge Waffen und Munition in seinem Haus. Bisher deuten alle Indizien auf ihn als Täter und auch die Aussage seines Komplizen richtet sich gegen ihn.

So lange der Hauptbeschuldigte Andreas S. schweigt und die Anschuldigungen nicht entkräftet, sieht es wohl schlecht aus für ihn. Sollte sein Komplize bei seiner Aussage bleiben und kann die Polizei ihm keine Mittäterschaft nachweisen, kann ihm nur Wilderei vorgeworfen werden. Andreas S. hingegen muss mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen. Wir dürfen gespannt sein, was bei den weiteren Vernehmungen noch so ans Tageslicht kommt.

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